Stora Enso Timber setzt auf thermisch behandelstes Holz
1/16/2001 8:14 EST
Stora Enso Timber nimmt im August 2001 im Sägewerk Kotka die Produktion
von thermisch behandeltem Thermoholz auf. Die Produktionskapazität der
neuen Anlage wird in der ersten Phase bei 20.000 Kubikmeter pro Jahr
liegen. Bei diesem nach einer fast vier Jahre dauernden Testphase
getroffenen Beschluss handelt es sich um Stora Enso Timbers erstes
Investitionsvorhaben im Bereich von thermisch behandeltem Holz. Das
Investitionsvolumen wird sich in der ersten Phase auf 2,4 Millionen Euro
belaufen. Die neue Anlage wird gesundastiges, möglichst gleichmäßig
hochwertiges Fichtenschnittholz verarbeiten.
Die im Werk Kotka zu bauende Wärmebehandlungsanlage wird im August 2001
fertig gestellt. Der Bau der zweiten, bereits reservierten Einheit wird
unmittelbar nach der Inbetriebnahme der ersten aufgenommen. Im Hobelwerk
Kotka werden für das thermisch behandelte Holz außerdem separate
Weiterverarbeitungs- und Verpackungslinien gebaut. Für die
Rohstoffversorgung ist das Sägewerk Kotka verantwortlich. Die
Fichtenschnittholz-Weiterverarbeitungsanlage wird in der ersten Phase fünf
Mitarbeiter/innen ganztägig beschäftigen.
Thermische Behandlungen verbessern die natürlichen Eigenschaften des
Holzes. Der Prozess verbessert einerseits die Feuchtigkeitseigenschaften
des Holzes und reduziert andererseits Dimensionsveränderungen. Bei der
thermischen Behandlung werden keinerlei Chemikalien zugesetzt. Die
thermische Behandlung und Umweltfreundlichkeit von thermisch behandeltem
Holz ist in Mitteleuropa auf großes Interesse gestoßen. Thermisch
behandeltes Holz eignet sich insbesondere für Tischlereien sowie für
Holzkonstruktionen, die unterschiedlichen Witterungsbedingungen ausgesetzt
sind.
Weitere Informationen:
Jouko Silén, Product Development Manager, Stora Enso Timber, Tel. +358 40
500 6377