Stora Enso steigert im Jahr 2000 den Gewinn je Aktie um 48 % auf Rekordhöhe von 1

Stora Enso steigert im Jahr 2000 den Gewinn je Aktie um 48 % auf
Rekordhöhe von 1,32 EUR

Der Jahresumsatz konnte mit 13.017,0 Millionen Euro (10.635,7 Mio. EUR)
gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent gesteigert werden. Die Consolidated
Papers-Akquisition erhöhte den Umsatz ab 1. September um 740,1 Millionen
Euro. Das Betriebsergebnis vor außerordentlichen Posten war mit 1.925,6
Millionen Euro und 15 Prozent vom Umsatz 49 Prozent größer als im Vorjahr.
Das Ergebnis vor Steuern, Anteilen anderer Gesellschafter und
außerordentlichen Posten stieg um 59 Prozent auf 1.653,0 Millionen Euro.
Der Gewinn je Aktie (basic) belief sich auf 1,32 Euro (0,89 EUR) und die
Cash Earnings je Aktie auf 2,61 Euro (2,09 EUR), beide Zahlen vor
außerordentlichen Posten.

Die Steigerungen waren auf höhere Preise, gesteigerte Liefermengen,
günstige Trends bei den Devisenkursen sowie eine verbesserte Effizienz
zurückzuführen, was die erhöhten Altpapierpreise, den Streik der
finnischen Papierindustrie im April und geringere Liefermengen im Herbst
aufgrund von Produktionseinschränkungen mehr als kompensieren konnte.

CEO Jukka Härmälä bewertet das Jahresergebnis als gut. Er weist darauf
hin, dass der Gewinn je Aktie deutlich verbessert wurde und die
finanziellen Ziele für das Jahr voll erreicht werden konnten. Die Rendite
des investierten Kapitals (ROCE) betrug 16,8 Prozent, wobei als
Zielsetzung über den gesamten Zyklus hinweg ein Wert von 13 Prozent gilt.

Der Verschuldungsgrad lag trotz der Aktienrückkäufe und der Consolidated
Papers-Akquisition mit 0,59 komfortabel im Bereich der Zielsetzung. Die
Investitionen waren mit 769,3 Millionen Euro der Konzernzielsetzung
entsprechend geringer als die Abschreibungen.

Die Stora Enso-Synergieeffekte erreichten 240 Millionen Euro. Das für das
Jahr 2000 gesteckte Ziel lag bei 170 Millionen Euro. Die durch
Produktivitätsverbesserungprogramme während des Jahres erzielten
Eineinsparungen beliefen sich auf 75 Millionen Euro.

Das Betriebsergebnis des vierten Quartals war mit 440,7 Millionen Euro
angemessen, obwohl es 21 Prozent kleiner ausfiel als im vorigen Quartal,
Stora Ensos Allzeit-Rekordquartal. Der Rückgang war auf eine Schmälerung
der Produktion um 280.000 Tonnen Zellstoff, Papier und Karton infolge von
geschwächten Märkten, saison- und investitionsbedingten Stillständen
zurückzuführen.

Infolge einiger Unsicherheiten vor allem bei gestrichenem Feinpapier und
Zellstoff sind die Aussichten für das ganze Jahr 2001 schwächer als im
Vorjahr. Der Markt für Druck- und Pressepapiere dürfte jedoch aufgrund
eines besseren Gleichgewichts von Angebot und Anfrage stabil bleiben.
Trotz des nachlassenden Wirtschaftswachstums in den USA und Asien dürfte
die Nachfrage weiterhin gesund sein, vorausgesetzt, die
Bruttoinlandsprodukte wachsen wie prognostiziert. Stora Enso plant auch
weiterhin, ihre Kapazitätsauslastung an die Nachfrage am Markt anzupassen.
Stora Enso geht davon aus, dass ihre Marktposition und Bilanz stark genug
sein wird, um möglichen Turbulenzen und Unsicherheiten am Markt
standzuhalten.

Dividendenerhöhung

Der Board of Directors wird der ordentlichen Hauptversammlung am 20. März
2001 vorschlagen, bei einer Ausschüttungsquote von 34 Prozent eine
Dividende von 0,45 Euro je Aktie auszuschütten.
Stora Enso

Ergebnisse für das Jahr 2000
Märkte und Liefermengen

Während der ersten drei Quartale stieg die Nachfrage nach Papier- und
Kartonprodukten auf den westeuropäischen und US-amerikanischen Märkten,
ging aber im vierten Quartal aufgrund eines Abbaus der Lagerbestände und
der Schwächung der amerikanischen Wirtschaft zurück. Im vierten Quartal
wurde Stora Ensos Papier- und Kartonproduktion durch saison- und
investitionsbedingte Stillstände sowie aufgrund einer geschwächten
Nachfrage vor allem nach gestrichenem Feinpapier und Zellstoff um 280.000
Tonnen geschmälert. In Nordamerika beliefen sich die
Produktionseinschränkungen auf 95.000 Tonnen.

Insgesamt wurden 12.971.000 (11.995.000) Tonnen Papier und Karton
ausgeliefert. Die Lieferungen von Marktzellstoff an externe Kunden
beliefen sich auf 1.059.000 (1.251.000) Tonnen. Andererseits kaufte der
Konzern 782.000 (750.000) Tonnen Fremdzellstoff. Die
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Schnittholzlieferungen erreichten 4.880.000 Kubikmeter (4.637.000 m ).

Umsatzerlöse und Ergebnisse
Der Gewinn je Aktie (basic) belief sich auf 1,32 Euro (0,89 EUR) und die
Cash Earnings je Aktie auf 2,61 Euro (2,09 EUR), beide Zahlen vor
außerordentlichen Posten. Der Gewinn je Aktie lag bei 1,77 Euro (0,98 EUR
im Vorjahr). Cash Earnings je Aktie (CEPS) 3,16 EUR (2,18 EUR)


Mio. EUR 2000 1999 Veränderung in %

Umsatz 13.017,0 10.635,7 22,4
Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) 2.970,2 2.237,7 32,7
vor außerordentlichen
Posten
Betriebsergebnis vor
1.925,6 1.296,6 48,5
außerordentlichen Posten
Außerordentliche Posten 445,7 103,0
Betriebsergebnis 2.371,3 1.399,6 69,4
Anteile an Gewinnen
20,6 9,7
verbundener Unternehmen
Finanzergebnis -292,9 -266,6
Ergebnis vor Steuern und 83,7
Anteilen anderer 2.099,0 1.142,7
Gesellschafter
Steuern -650,3 -391,8
Anteile anderer
-13,7 -4,5
Gesellschafter
Jahresüberschuss 1.435,0 746,4 92,3


Der Jahresumsatz stieg gegenüber dem Vorjahr um 22,4 Prozent auf 13.017,0
Millionen Euro (10.635,7 Mio. EUR). Die Umsatzsteigerungen resultierten
aus gesteigerten Preisen und/oder Liefermengen in allen
Kernproduktbereichen sowie bei Zellstoff. Die Consolidated Papers-
Akquisition erhöhte den Umsatz ab 1. September 2000 um 740,1 Millionen
Euro. Der Streik in der finnischen Papierindustrie während des zweiten
Quartals schwächte den Umsatzzuwachs um 100 Millionen Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) vor
außerordentlichen Posten konnte mit 22,8 Prozent vom Umsatz gegenüber dem
Vorjahr um 32,7 Prozent auf 2.970,2 Millionen Euro (32,7 %, 2.237,7 Mio.
EUR ) gesteigert werden.

Das Betriebsergebnis vor außerordentlichen Posten war mit 1.925,6
Millionen Euro (1.296,6 Mio. EUR) um 48,5 Prozent größer als im Vorjahr.
Das entspricht 14,8 Prozent (12,2 %) vom Umsatz. Die Verbesserung des
Betriebsergebnisses infolge gesteigerter Preise und Liefermengen wurde
durch eine Erhöhung der Altpapierpreise sowie durch Gewinneinbußen in Höhe
von 40 Millionen Euro infolge des Streiks in der finnischen
Papierindustrie während des zweiten Quartals geschmälert.


Alle Produktgruppen mit Ausnahme der Zeitschriftenpapiere,
Zeitungsdruckpapiere und Forstwirtschaft konnten bessere
Betriebsergebnisse verzeichnen als 1999. Das Zeitungsdruckpapiergeschäft
wurde durch hohe Altpapierpreise geschwächt. Das Betriebsergebnis der
Stora Enso-Forstwirtschaft wurde durch gestiegene Beschaffungskosten
infolge schlechter Wetterbedingungen geschwächt.

487 Millionen Euro des Umsatzwachstums gegenüber dem Vorjahr resultieren
aus der Stärkung des amerikanischen Dollars, britischen Pfunds und der
schwedischen Krone. Der Einfluss der Devisenkurse auf das Betriebsergebnis
wird auf 189 Millionen Euro geschätzt.

Das Betriebsergebnis des Jahres belief sich auf 2.371,3 Millionen Euro
(1.399,6 Mio. EUR). Die in dieser Zahl enthaltenen außerordentlichen
Posten beliefen sich auf 445,7 Millionen Euro und beinhalten hauptsächlich
Erlöse aus dem Verkauf von außerhalb der Standorte gelegenem
Energieversorgungsvermögen und des Bürogebäudes der Stockholmer
Hauptverwaltung in Höhe von 548,8 Millionen Euro, einen 34,0 Millionen
Euro Überschuss des schwedischen Rentensystems (SPP), Stillegungskosten
und Wertminderungen auf das Vermögen der Werke Gruvön, Newton Kyme,
Langerbrugge und Nymölla in Höhe von 99,4 Millionen Euro sowie eine
einmalige Kostenerhöhung in Höhe von 36,0 Millionen Euro infolge einer
Neubewertung der Vorräte im Rahmen der Consolidated Papers-Akquisition.

Die Abschreibungen einschließlich Abschreibungen auf den Geschäftswert
beliefen sich auf 1.129,4 Millionen Euro (911,1 Mio. EUR). Die Übernahme
der Consolidated Papers erhöhte die Abschreibungen einschließlich
außerordentlichen Abschreibungen auf Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung in Höhe von 31,6 Mio. EUR um 100,2 Millionen Euro.
Die Abschreibungen auf den Geschäftswert erhöhten sich aufgrund der
Consolidated Papers-Akquisition um 30,8 Millionen Euro (28,4 Mio. USD).
Die Konzernabschreibungen für das Jahr 2001 werden sich einschließlich
Abschreibungen auf den Geschäftswert in Höhe von 150 Millionen Euro auf
1.400 Millionen Euro belaufen.

Die Anteile an den Gewinnen verbundener Unternehmen beliefen sich auf 20,6
Millionen Euro (9,7 Mio. EUR). Davon entfielen 26,8 Millionen Euro auf die
Zellstofffabrik Sunila Oy.

Die Nettozinsaufwendungen des Berichtszeitraums beliefen sich auf 305,2
Millionen Euro. Das sind 5,9 Prozent der verzinslichen
Nettoverbindlichkeiten und 3,0 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Auf den
Berichtszeitraum wurden Gewinne aus Währungsumrechnungen in Höhe von 5,9
Millionen Euro periodisiert. Die Dividendenerträge beliefen sich auf 6,3
Millionen Euro.

Stora Ensos Produktivitätsverbesserungsprogramm schritt weiterhin
planmäßig voran. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen werden in Zukunft
jährlich mit 100 Millionen Euro in den Betriebsergebnissen zu Buche
schlagen. Ein weiterer Posten im Wert von 50 Millionen Euro wurde
identifiziert, und es wurden bereits entsprechende Maßnahmen eingeleitet.
Im Jahr 2000 wurden 75 Millionen Euro realisiert. Das ursprünglich
gesteckte Ziel wird somit erreicht.

Die Stora Enso-Synergieeffekte bezifferten sich auf 240 Millionen Euro.

Das für das Jahr 2000 gesteckte Ziel lag bei 170 Millionen Euro. Die
bedeutendsten Synergieeffekte entfielen auf die Bereiche Feinpapiere,
Verpackungskarton und Zeitschriftenpapiere. Die wichtigsten Quellen von
Synergieeffekten lagen in der Rationalisierung der Produktion, des
Einkaufs und der Logistik. Da die realisierten Synergieeffekte weit über
den Schätzungen liegen, wird das gesteckte Ziel von 300 Millionen Euro
sicher erreicht. Stora Enso hat beschlossen, die Berichterstattung über
die Stora Enso-Synergien und das Produktionsverbesserungsprogramm
einzustellen.

Das Ergebnis vor Steuern und Anteilen anderer Gesellschafter stieg
gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 956,3 Millionen Euro auf
2.099,0 Millionen Euro (1.142,7 Mio. EUR) an. Das Betriebsergebnis vor
außerordentlichen Posten konnte gegenüber dem Vorjahr um 59,0 Prozent auf
1.653,3 Millionen Euro erhöht werden. Die Steuern des Berichtszeitraums
beliefen sich auf 650,3 Millionen Euro (391,8 Mio. EUR) und entsprachen
einem Steuersatz von 31,0 Prozent (34,3 %). Die Anteile anderer
Gesellschafter am Ergebnis beliefen sich auf 13,7 Millionen Euro (4,5 Mio.
EUR). Der Gewinn des Berichtszeitraums belief sich auf 1.435,0 Millionen
Euro (746,4 Mio. EUR).

Die Rendite des investierten Kapitals vor außerordentlichen Posten lag bei
16,8 Prozent (12,1%). Das investierte Kapital bezifferte sich am Ende des
Berichtszeitraums auf 13.902,9 Millionen Euro, was einem Nettozuwachs von
2.961,6 Millionen Euro seit Jahresbeginn und nach dem Verkauf des
Energieversorgungsvermögens (-1.232 Mio. EUR) und der Consolidated Papers-
Akquisition (5.063 Mio. EUR) entspricht.
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