Stora Enso meldet beste Quartalsergebnisse aller Zeiten

Nach einer starken Performance im dritten Quartal meldet Stora Enso die
besten Quartalsergebnisse seit der Fusion im Jahre 1998. Das
Betriebsergebnis des dritten Quartals vor außerordentlichen Posten war mit
553 Millionen Euro um 27 Prozent größer als im vorigen Quartal. Das
entspricht 17 Prozent vom Umsatz. Das Betriebsergebnis für die ersten neun
Monate konnte bei einer Umsatzrentabilität von 15,8 Prozent gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum um 62 Prozent auf 1.476 Millionen Euro
gesteigert werden. Stora Enso zählt damit zu den wirtschaftlichen
Toperformern der Branche. Die starke Leistung war auf eine große operative
Effizienz sowie die Unterstützung durch Synergieeffekte und
Produktivitätsverbesserungsprogramme zurückzuführen.

Alle wirtschaftlichen Zielsetzungen wurden erreicht und in einigen Fällen
sogar übertroffen. Die Rendite des investierten Kapitals vor
außerordentlichen Posten belief sich im dritten Quartal auf 20,3 Prozent
und lag somit deutlich über dem für den gesamten Konjunkturzyklus
gesteckten Zielwert von 13 Prozent. Die Investitionen waren geringer als
die Abschreibungen. Die Veräußerung von Energieversorgungsvermögen
gewährleistete trotz der Consolidated Papers-Akquisition und der
andauernden Aktienrückkäufe eine starke finanzielle Position. Der
Verschuldungsgrad lag Ende September bei 0,69.

Stora Enso setzt die Fokussierung ihrer Tätigkeiten fort. Das Werk Gruvön
wird mit zwei AssiDomän-Werken zu einem neuen Unternehmen namens Billerud
ausgegründet, das sich auf die Herstellung von Verpackungspapieren
konzentrieren wird. Die britische Verpackungskartonfabrik Newton Kyme, die
über eine Produktionskapazität von 40.000 Jahrestonnen verfügt, wird
stillgelegt. Außerdem wird auf dem nordamerikanischen Markt durch die
Stillegung zweier Papiermaschinen eine Produktionskapazität von 80.000
Jahrestonnen gestrichenes Papier abgehen.

Alles in allem waren die Märkte während des dritten Quartals stark.
Allerdings hat der Markt für gestrichene Feinpapierbogenware nachgelassen,
und bei Zellstoff gibt es Anzeichen einer Überangebotssituation. Stora
Enso ist bereit, das Produktionsvolumen bei Bedarf anzupassen, um eine
gesunde Balance von Angebot und Nachfrage zu gewährleisten.

Trotz der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit gehen wir davon aus,
dass die Nachfrage fest bleiben wird, und zwar erstens, weil mit Ausnahme
der Zellstoffpreise der Preisaufschwung während dieses Zyklus relativ
bescheiden war, zweitens, weil die Kapazitätszuwächse historisch gesehen
relativ gering waren, und drittens, weil das Wirtschaftswachstum, selbst
wenn sich das derzeitige hohe Tempo verzögern sollte, wohl immer noch
relativ gut sein wird" sagt Stora Enso CEO Jukka Härmälä.
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