Trotz Rezession erbitterter Kampf um Talente, so das Ergebnis einer Studie von Heidrick & Struggles

Heidrick & Struggles International, Inc.
Pressemitteilung 

Trotz Rezession erbitterter Kampf um Talente, so das Ergebnis einer Studie von
Heidrick & Struggles

Daten von Heidrick & Struggles deuten auf einen schrumpfenden Pool
qualifizierter Talente hin, Vereinigte Staaten behaupten weltweiten
Spitzenplatz 

CHICAGO, 5. Mai 2011 (GLOBE NEWSWIRE) -- Der heute veröffentlichte Heidrick &
Struggles Global Talent Index zeigt, dass die Nachfrage nach Talenten weltweit
das Angebot übersteigt und dass Länder ihre Arbeitnehmer nicht rasch genug auf
die Anforderungen der Wirtschaft von Morgen vorbereiten. Außerdem kommt der
Bericht zu dem Ergebnis, dass jede dritte Führungskraft weltweit mit der
Qualität der Neueinstellungen der vergangenen beiden Jahre unzufrieden war.
Dies wirft laut der Personalberatungsgesellschaft die Frage auf, ob Unternehmen
für nachhaltiges Wirtschaftswachstum sorgen können. 

„Unser Talentindex deutet darauf hin, dass in der Zukunft ein Kampf um Talente
droht. Die besten Beschäftigten werden mit ihren Füßen abstimmen und sich für
die Regionen und Unternehmen entscheiden, die ihnen die besten Chancen bieten“,
so Kevin Kelly, CEO von Heidrick & Struggles International, Inc. (Nasdaq:
HSII), der Personalberatungsgesellschaft für Führungskräfte, die weltweite
Dienstleistungen in den Bereichen Executive Search und Leadership Consulting
erbringt. 

„Volkswirtschaften gehen bei der Entwicklung ihrer Talente nicht effektiv vor
und behindern so zukünftige wirtschaftliche Chancen. Die drängendste Frage
lautet, welche Regionen Arbeitnehmer ausbilden und fördern, die morgen im
eigenen Land erfolgreich sein werden. Derzeit gibt es hier keinen klaren
Sieger“, stellte Kelly fest. 

Laut dem Global Talent Index stehen die Vereinigten Staaten in Fragen der
Talentförderung international an erster Stelle und dürften diesen Platz auch
noch bis 2015 behaupten. Gleichzeitig schließen aber andere Länder durch höhere
Ausgaben für Bildung und Erziehung sowie durch die Liberalisierung der
Arbeitsgesetze die Lücke zu den USA. Daran lassen sich Zukunftssorgen über die
Wettbewerbsfähigkeit erkennen. 

Schlüsselergebnisse des Global Talent Index:

-- China wird einen erheblichen Sprung machen - Es wird erwartet, dass China
2015 die nach Punkten deutlichste Verbesserung erzielen wird, da Peking
zunehmend bereit ist, auch ausländische Arbeitnehmer ins Land zu lassen. 

-- Kanada wird aufgrund des Energiebooms deutlich zulegen - Man prognostiziert,
dass Kanada von jetzt bis 2015 den größten Sprung im Index machen und sich um
sechs Plätze auf Rang 8 verbessern wird. Gründe hierfür sind die verstärkten
Investitionen seitens der Gas- und Ölindustrien in die Wirtschaft. 

-- Indiens Arbeitskräfte stechen hervor - Indien bietet zwar einen raschen
Anstieg an Beschäftigungsmöglichkeiten, dem steht aber leider ein nach wie vor
schlechter Standard des allgemeinen Bildungswesens gegenüber. 

 -- Skandinavisches Machtspiel - Skandinavien ist 2011 mit vier Ländern in den
Top Ten vertreten. Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden profitieren alle
von hohen staatlichen Ausgaben für Bildung und Erziehung. 

 -- Europa braucht zusätzliche Arbeitskräfte - Die Länder Europas haben
insgesamt ihre Plätze von heute bis 2015 beibehalten, stehen aber vor der
Herausforderung einer niedrigen Geburtenrate. 

 -- Lebhafte Entwicklungen in Asien-Pazifik - Singapur und Hongkong profitieren
von ihrer Offenheit für internationalen Handel und werden davon in unserem
Index erheblich nach oben gezogen. 

 -- Australien hat ein erstklassiges Bildungssystem - Australien liegt im Index
auf dem sechsten Platz, größtenteils dank der hohen Qualität seiner
Universitäten und seiner Arbeitnehmer. 

Der Heidrick & Struggles Global Talent Index wurde in Kooperation mit der
Economist Intelligence Unit erstellt, die eine unternehmenseigene Methodik zur
Einstufung von 60 Ländern anhand ihrer Fähigkeit zur Gewinnung und Bindung von
Talenten entwickelt hat. 

„Der Wettbewerb von Unternehmen um talentierte Beschäftigte wird in den
kommenden Jahren in den Industrienationen immer härter werden“, erklärte Denis
McCauley, Executive Editor, Business Research bei der Economist Intelligence
Unit. „Der Talentindex zeigt ganz eindeutig, dass Schwellenländer, insbesondere
China und Indien, ihre Infrastruktur nicht schnell genug verbessern können, um
mit dem immensen Wachstum ihrer heiß laufenden Wirtschaft Schritt zu halten.“ 

Darüber hinaus gab Heidrick & Struggles eine Umfrage unter mehr als 400
Führungskräften in Auftrag, um zu ermitteln, wie sie die Einstellungsaussichten
einschätzen. Dabei zeigte sich, dass sich viele Führungskräfte Sorgen über die
Fähigkeiten ihrer neu eingestellten Beschäftigten machen. Einige weitere
Erkenntnisse des diesjährigen Talentindex: 

-- Die Hälfte der befragten Führungskräfte gab an, dass sie mehr Zeit und
Ressourcen aufwenden müssen, um Beschäftigte einzuarbeiten, als noch vor zwei
Jahren. 

-- Ganze 41 Prozent der Befragten sagten, fehlende Kreativität beim Überwinden
von Herausforderungen sei ein Hauptmangel bei eingestellten Beschäftigten auf
Managementebene, ebenso begrenzte Erfahrung in einem multinationalen Konzern. 

-- In Asien stellten insgesamt 52 Prozent der Führungskräfte fest, dass ihre
Beschäftigten einen Mangel an Kreativität zeigten, was zu Problemen bei der
Anpassung an sich verändernde Gegebenheiten führe. 

„Wir wissen, dass die Beschäftigung der richtigen Arbeitnehmer einer der
größten Wettbewerbsvorteile für ein Unternehmen ist. Unsere Talentumfrage weckt
in vielerlei Hinsicht Zweifel, ob die Beschäftigten bereit sind, die
Herausforderungen der Zukunft zu meistern“, sagte Kelly. 

Eine detaillierte Analyse für jedes Land sowie die Ergebnisse der Umfrage
finden Sie auf www.GlobalTalentIndex.com. 

Über den Global Talent Index:

Die Untersuchungen, die für die Studie von der Economist Intelligence Unit
angestellt wurden, lassen sich in drei Hauptinitiativen einteilen. Erstens
wurde der Global Talent Index, der 2007 noch für 30 Länder erhoben wurde,
aktualisiert und auf 60 Länder erweitert. Der Index vergleicht Länder anhand
ihrer Fähigkeit zur Entwicklung, Gewinnung und Bindung von Talenten, sowohl
heute als auch prognostiziert für das Jahr 2015. Zweitens wurde Ende 2010 und
Anfang 2011 eine Umfrage unter 441 hochrangigen Führungskräften aus aller Welt
-- fast die Hälfte von ihnen mit Verantwortung im Personalmanagement --
durchgeführt, um die Meinungen von Unternehmen zu den Talentaussichten für
Unternehmen zu erhalten. Als Ergänzung der quantitativen Untersuchungen fanden
zusätzlich Gespräche mit führenden Personalverantwortlichen und Experten statt,
um ihre Ansichten zu den drängendsten Herausforderungen bei der Suche nach
Talenten zu erfahren, mit denen Unternehmen und Länder konfrontiert sind. 

Über Heidrick & Struggles International, Inc.

Heidrick & Struggles International, Inc. (Nasdaq:HSII) ist eine auf
Führungskräfte spezialisierte Personalberatungsgesellschaft, die Leistungen in
den Bereichen Executive Search und Leadership Consulting erbringt, darunter
Nachfolgeplanung, Beurteilung und Weiterentwicklung von Führungskräften,
Talentbindungsmanagement, Beratung für neu ernannte Führungskräfte sowie
Beratung bei der Integration von Beschäftigten bei M&As. Seit fast 60 Jahren
stehen bei uns Qualitätsdienstleistungen sowie der Aufbau starker Führungsteams
durch unsere weltweiten Beziehungen zu Kunden und Einzelpersonen im
Mittelpunkt. Heute operieren Führungsexperten von Heidrick & Struggles von den
wichtigen Geschäftszentren in Nordamerika, Lateinamerika, Europa sowie
Asien/Pazifik aus. Weitere Informationen über Heidrick & Struggles erhalten Sie
auf www.heidrick.com. 


         KONTAKT: Wendi Taylor Nations
         +1 (312) 496 1810
          

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