Gesetzliche Krankenkassen reiten auf Web 2.0-Welle
8/3/2009 6:10 EST
Pressemitteilung
Kornwestheim, 03. August 2009
Einheitlicher Beitragssatz, festgeschriebene Leistungen – seit der Einführung des Gesundheitsfonds ist es für die gesetzlichen Krankenkassen noch wichtiger geworden, sich durch Werbeaktivitäten und Kommunikationsmaßnahmen zu positionieren. Auch im Web 2.0 bloggte und twitterte es im Juni 2009 gewaltig, wie der international führende Anbieter von Medienmonitoring-Services Cision analysiert hat.
Seit 1. Januar 2009 ist der Gesundheitsfonds am Start. In den großen Geldsammeltopf fließen die Krankenkassenbeiträge von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie Steuermittel und das Geld aus den Zuzahlungen der Patienten. Diese verteilt der Fonds an die gut 200 gesetzlichen Krankenkassen. Für diese geht es nun umso mehr darum, sich trotz der neuen Vorgaben als attraktiv am Markt zu positionieren. Während Unternehmen im Zuge der Wirtschaftskrise allerorten die Werbebudgets streichen, haben die meisten gesetzlichen Krankenkassen ihre Kommunikations- und Werbeaktivitäten deutlich gesteigert.
„Das spiegeln auch die Ergebnisse unserer Social Media Analyse wider. Zum einen nutzen die gesetzlichen Krankenkassen selbst die Kommunikationskanäle des Web 2.0 stark, zum anderen werden Gesundheitsthemen von einer großen, dialogfreudigen Gemeinschaft im Internet breit diskutiert“, fasst Dr. Evelyn Engesser, Teamleitung Kommunikationsanalyse bei der Cision Deutschland GmbH, zusammen. „Für besonders viel Aufmerksamkeit – aber auch Protest – sorgte Mitte Juni der von der AOK angekündigte so genannte Arzt-Navigator.“
Mitgliederstärkste Krankenkasse ist auch Platzhirsch im Web 2.0
Als mitgliederstärkste Krankenkasse hat die AOK auch in den Social Media die Nase vorn. Mit 49 Prozent verbuchte sie im Juni 2009 die mit Abstand häufigsten Erwähnungen in Blogs, MicroMedia, Foren, Kommentaren und Videos. Es folgen die Techniker Krankenkasse (14 Prozent), die Betriebskrankenkassen (13 Prozent), Barmer (8 Prozent) und DAK (7 Prozent).
In MicroMedia-Diensten wie Twitter tauschen sich nicht nur Mitglieder aus, auch einige Kassen beteiligen sich über unternehmenseigene Twitter-Accounts rege an der Online-Diskussion rund um das Thema Gesundheit. DAK und AOK waren hier im Juni besonders präsent.
Hohe Wellen schlug die von der AOK geplante Ärztebewertung in den Social Media („Arzt-Navigator“). Für viel Traffic sorgte auch die Techniker Krankenkasse, indem sie vor einer Schlankheitspille warnte und ihren jährlichen TK-Gesundheitsreport publizierte.
Methode der Untersuchung
Das Cision Social Media Dahboard ermöglicht die Beobachtung von über hundert Millionen Blogs, sämtlichen führenden Social-Networking-Seiten und Microblogs, zehntausenden Online-Foren und Bewertungsseiten, mehr als 20.000 Online-Quellen sowie über 450 führenden Video- und Foto-Sharing-Seiten. Im Zeitraum Juni 2009 hat Cision die Medienpräsenz der gesetzlichen Krankenkassen im Web 2.0 ausgewertet.
Die Grafiken der Medienanalyse „Gesetzliche Krankenkassen im Web 2.0“ stellt Cision Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.
Weiterführende Links:
Cision Presse:
http://tinyurl.com/Cision-PresseCision Social Media Service
http://tinyurl.com/Social-Media-ServiceVideotrailer Cision Social Media Service:
http://tinyurl.com/social-media-videotrailerCision Deutschland auf twitter:
https://twitter.com/cision_DEGesundheitsfonds:
http://de.wikipedia.org/wiki/Gesundheitsfonds