Cision-Medienanalyse zu deutschen Banken: Fusionsfieber dominiert die Berichterstattung

Pressemitteilung
Kornwestheim, 01. Dezember 2009


Das Übernahmekarussel dreht sich bei den Banken weiter. Während die Commerzbank noch mit der Integration der Dresdner Bank beschäftigt ist, hat die Deutsche Bank die Übernahme von Sal. Oppenheim und ABN Amro bekannt gegeben. Diese Themen dominierten im Oktober die Berichterstattung über den Finanzsektor, wie eine aktuelle Medienanalyse von Cision für den Zeitraum vom ersten bis 31. Oktober belegt. Dagegen blieb für Themen zu Produkten, Kunden und Service wenig Raum.
Über die Deutsche Bank berichteten die Medien im Oktober am häufigsten: Der Marktführer ist vor allem in der überregionalen Presse stark vertreten, wie auch die Commerzbank. Dagegen gelingt es den Sparkassen eher, in den regionalen Medien präsent zu sein. Deutsche Bank und Commerzbank nannten die Medien überwiegend im Zuge ihrer aktuellen Übernahmen. Die Berichterstattung über die Sparkassen drehte sich oft um ihre Funktion als Anteileigner der LBBW.

Den Share of Voice – bei dem Cision die Medienresonanz von Deutscher Bank, Commerzbank, Dresdner Bank, Postbank und Sparkasse verglichen hat – führt die Deutsche Bank mit 42 Prozent Anteil an der Gesamtzahl der 1.842 ausgewerteten Beiträge an. Dahinter folgt die Commerzbank mit 31 Prozent mit großem Abstand zu den Sparkassen (12 Prozent), der Dresdner Bank (8 Prozent) und der Postbank (7 Prozent). Die Deutsche Bank punktete zum einen im Oktober mit guten Quartalszahlen, zum anderen berichteten die Journalisten ausführlich über die geplanten Übernahmen von Sal. Oppenheim und ABN Amro. Das Schlusslicht Postbank machte im Auswertungszeitraum negative Schlagzeilen: Die Medien kritisierten, dass freie Berater angeblich Zugriff auf alle Kundenkontakte der Postbank hatten. Dagegen konnte sich das Geldinstitut als einzige der untersuchten Banken mit einem Servicethema in den Medien positionieren. Eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank zeigte, dass die Deutschen durch die Finanzmarktkrise deutlich weniger für ihr Alter vorsorgen.

Ackermann häufiger und thematisch vielseitiger in den Medien als Blessing

Während der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank Josef Ackermann der stärkste Kommunikator seines Unternehmens im Oktober war, setzte die Commerzbank auf interne Experten, die zu verschiedenen Themen Stellung bezogen. Ackermann äußerte sich sowohl zu bankinternen Themen wie die Übernahme weiterer Geldinstitute als auch zu Branchenthemen wie die zukünftigen staatlichen Reglementierungen. Dagegen beschränkte sich Martin Blessing, Vorstandsvorsitzender der Commerzbank, fast nur auf den neuen Markenauftritt.

Methode der Untersuchung

Die Medienanalyse zu den ausgewählten Banken Deutsche Bank, Commerzbank, Dresdner Bank, Postbank und Sparkassen evaluiert die Berichterstattung in überregionalen und regionalen Tageszeitungen, Zeitschriften und Online-Medien. Zwischen dem 1. und 31. Oktober wurden insgesamt 1.842 Beiträge ausgewertet.

Die Grafiken der Medienanalyse stellt Cision Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung.

Weiterführende Links:

Cision Presse: http://tinyurl.com/Cision-Presse
Cision Media Updates: http://de.cision.com/news/newsmeldung.php?id=345
Cision Deutschland auf Twitter: https://twitter.com/Cision_DE
CisionWire: http://www.cisionwire.de/
Social Media Pitch:
Cision-Medienanalyse zu deutschen Banken: Fusionsfieber dominiert die Berichterstattung