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Cision Deutschland GmbH

21 Jan, 2010 11:46 CET

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Cision-Umfrage in den USA: Mehrzahl der Journalisten nutzen Scial Media für Ihre Recherche

89 Prozent der Journalisten nutzen Blogs, 65 Prozent greifen auf Social Networks zurück, 52 bauen auf Mirco Blogging-Seiten – allerdings ist die Glaubwürdigkeit ein zentrales Thema

Pressemitteilung

Kornwestheim, 21. Januar 2010


Cision und der Fachbereich Strategic Public Relations der George Washington Universität (GWU) in Washington D.C. haben untersucht, ob und in welcher Form Journalisten aus den USA Social Media für ihre Arbeit nutzen. Das Ergebnis: Die deutliche Mehrzahl nutzt das Web 2.0, um Informationen, Geschichten und Hintergründe zu recherchieren.
Von den befragten Journalisten gaben 89 Prozent an, dass sie für Recherchen Blogs durchsuchen. 65 Prozent greifen auf Social Media wie Facebook oder LinkedIn zurück und 52 Prozent nutzen Microblogging-Dienste, zum Beispiel Twitter, um an Informationen und Geschichten zu kommen. Ein weiteres zentrales Ergebnis der Studie ist, dass 61 Prozent der Umfrageteilnehmer in Wikipedia, der Online-Enzyklopädie, recherchieren.


Einerseits belegen die Ergebnisse ein rasantes Wachstum der Social Media als häufig genutzte Informationsquellen. Andererseits stehen Journalisten dem Wahrheitsgehalt der Informationen aus dieser Mediengattung aber noch äußerst kritisch gegenüber. 84 Prozent gaben an, dass Social Media-Quellen „wenig“ oder „viel weniger“ glaubwürdig sind als traditionelle Medien. Dass es den Social Media an Faktenüberprüfung, Verifizierung und redaktionellen Standards mangele, behaupteten 49 Prozent der Befragten.

„Für klassische Medien stellt sich heute nicht mehr die Frage, ob sie Social Media für Recherche und Berichterstattung nutzen. Vielmehr geht es darum, ob sie Informationen aus diesen Kanälen als vertrauensvoll bewerten“, sagt Heidi Sullivan, Vice President of Research bei Cision. „Hier herrscht eindeutig noch Zurückhaltung. Fest steht, die neuen Kanäle und Plattformen ergänzen die Recherchearbeit von Journalisten, genießen aber noch nicht das Vertrauen wie in primäre Quellen mit überprüfbaren Fakten und in traditionell erprobte Methoden.“

Journalisten sind auf Auskünfte von PR-Verantwortlichen für Recherchen und Hintergründe angewiesen

Laut der Cision/GWU-Umfrage ist die meistgenutzte Recherchequelle von Journalisten der Kontakt zu PR-Verantwortlichen von Organisationen. 44 Prozent der Befragten sagten, dass sie auf die Unterstützung der Pressestellen angewiesen seien, um Interviews führen zu können und Zugang zu grundlegenden Informationen sowie zu Experten zu erhalten. 23 Prozent gaben an, dass sie von der Unterstützung durch PR-Verantwortliche bei der Beantwortung von Fragen sowie bei der gezielten Informationsrecherche Gebrauch machen. Und 17 Prozent der befragten US-Journalisten kontaktieren PR-Verantwortliche, wenn sie Anfragen zur Organisationszukunft haben und Hintergrundinformationen benötigen.

„Social Media fördern eine Vielzahl neuer Informationen zu Tage, doch letztlich geht es wie eh und je um den Wahrheitsgehalt einer Geschichte“, sagt Don Bates, Leiter des Fachbereichs Strategic Public Relations an der GWU. „Da PR-Verantwortliche Social Media zunehmend für ihre Zwecke nutzen, tragen sie mehr als jemals zuvor die Verantwortung dafür, die Journalisten bereitgestellten Informationen auf Richtigkeit und Aktualität zu überprüfen. Dazu zählt ebenfalls, Journalisten den Zugang zu relevanten Informationen zu ermöglichen, so dass sie Fakten auf Richtigkeit prüfen und aussagekräftige Sachverhalte im korrekten Kontext wiedergeben können.“

Auch im deutschen Medienmarkt sieht Stefan Frohnhoff, Geschäftsführer der Cision Deutschland GmbH, diesen Trend. „Das saubere Recherchieren von primären Quellen sowie die Faktenüberprüfung durch Experten sind weiterhin zentrale Kriterien für den Qualitätsjournalismus. Social Media sind schnell verfügbare Quellen für eine Grundrecherche. Daran muss sich jede Social Media Plattform individuell messen lassen, um eine gewichtige Rolle im Medien-und Informationsgeschäft einzunehmen.“


Zur Umfrage und Auswertung

Cision hat gemeinsam mit Don Bates und der GWU die Umfrage für Praxis- und Lehrzwecke in der Öffentlichkeitsarbeit erhoben, um zu untersuchen, wie Journalisten Social Media und andere Quellen nutzen und wertschätzen. Die Umfrage basiert auf offenen und geschlossenen Fragen. Sie wurde an 9.100 Journalisten im Herbst 2009 verschickt.

Weiterführende Links:

Ausführliche Umfrage (auf englisch) können Sie anfordern bei  
George Washington University, Strategic Public Relations: http://www.gwu.edu/~gspm/academics/pr/pr.shtml
Don Bates: http://www.gwu.edu/~gspm/about/bios/bates.html
Cision Presse: http://tinyurl.com/Cision-Presse
Cision Deutschland auf Twitter: https://twitter.com/Cision_DE
CisionWire: http://www.cisionwire.de/

Ansprechpartner für die Presse:

Claudia Brösamle
Cision Deutschland GmbH
Leitung Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel.: +49 (0)7154/9651-121
 

Über Cision

Mit seinen CisionPoint-Softwarelösungen für Kommunikationsmanagement und PR-Verantwortliche liefert Cision Unternehmen Entscheidungsgrundlagen und steigert ihren Erfolg. CisionPoint wurde von der Software and Information Industry Association (SIIA) mit dem 2009 CODiE Award für den besten Online News Service ausgezeichnet. Mit lokalen Experten und globaler Reichweite unterstützt Cision seine Kunden mit aktuellen Journalistenkontakten und zielgruppengerechten Distributionsservices, mit umfassendem Medienmonitoring und punktgenauer Medienanalyse. Cision hat Niederlassungen in Europa, Nordamerika und Asien und Partner in 125 Ländern. Cision AB ist an der Nordic Exchange notiert und erreichte 2008 einen Umsatz von 1.8 Milliarden SEK.

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